Das Bild einer nach rechts driftenden Arbeiterklasse ist falsch. Entscheidender ist, dass die alltägliche Kritik der Arbeitenden nicht repräsentiert wird. Wohin sich dieses Gefühl politisch entwickelt, ist offen.
Jenseits der Minderheit gewerkschaftlich Aktiver muss die Linke bei Arbeiterinnen und Arbeitern an einem viel grundlegenderen Punkt ansetzen und den Beweis erbringen, dass Politik überhaupt fähig ist, ihre im Alltag erlebten Probleme zu lösen und den verborgenen Verletzungen und verkannten Ansprüchen der arbeitenden Klasse eine Sprache zu geben.
Catch-22. Solange linke Parteien keine Mehrheiten haben, können sie auch nicht zeigen, dass sie etwas erreichen können. Selbst in den diversen Landes- und Kommunalregierungen, in denen sie an der Regierung beteiligt sind, müssen sie immer noch mit der nicht besonders linken SPD zusammenarbeiten, und viele linke Forderungen lassen sich außerhalb der Bundesebene ohnehin gar nicht umsetzen (z.B. Vermögenssteuer) - da kann dann oft nur noch der Mangel verwaltet werden, und das hat bei PDS und Die Linke offensichtlich nicht besonders überzeugt.
die DGB-Gewerkschaften sind ein Teil des Problems, denn sie stecken bis zum Anschlag im Arsch der SPD und gefallen sich sehr gut in ihrer zugedachten Rolle als “Tarifpartner”, die die Arbeiterklasse nicht allgemein, sondern nur in einem sehr eng gefassten Feld alibimäßig vertreten, während ihre Bosse in Aufsichtsräten sitzen und dafür fürstlich bezahlt werden.
Guter Artikel!
Catch-22. Solange linke Parteien keine Mehrheiten haben, können sie auch nicht zeigen, dass sie etwas erreichen können. Selbst in den diversen Landes- und Kommunalregierungen, in denen sie an der Regierung beteiligt sind, müssen sie immer noch mit der nicht besonders linken SPD zusammenarbeiten, und viele linke Forderungen lassen sich außerhalb der Bundesebene ohnehin gar nicht umsetzen (z.B. Vermögenssteuer) - da kann dann oft nur noch der Mangel verwaltet werden, und das hat bei PDS und Die Linke offensichtlich nicht besonders überzeugt.
Die Lösung ist glaube ich in Gewerkschaften einzutreten, den Kampf “von unten” zu organisieren. Die Linkspartei ist dann wichtig als Unterstützung.
die DGB-Gewerkschaften sind ein Teil des Problems, denn sie stecken bis zum Anschlag im Arsch der SPD und gefallen sich sehr gut in ihrer zugedachten Rolle als “Tarifpartner”, die die Arbeiterklasse nicht allgemein, sondern nur in einem sehr eng gefassten Feld alibimäßig vertreten, während ihre Bosse in Aufsichtsräten sitzen und dafür fürstlich bezahlt werden.